Sonntag, 13. Mai 2012

Liebe, Babys und gestohlenes Glück


Länge: 90 min
Romanze, Deutschland, 2012 

Auch in der neunten Folge der beliebten ZDF-Reihe spielen an der Seite der engagierten Hebamme Antonia (Marion Kracht) und deren Ehemann Dr. Thomas Hellmann (Michael Roll) die Hebammen Vroni (Christiane Blumhoff) und Helena (Julia Bremermann) sowie deren Partner Karl (Werner Haindl) und Dr. Leitner (Markus Böker). Während Vroni ihren Karl fest im Griff hat, ist Dr. Leitner allerdings nur der "on-off Lover" der wankelmütigen Helena.

Was in der "Klinik am See" zum Alltag gehört, ist für frischgebackene Eltern der Beginn eines neuen Lebensabschnitts: ein Baby! So geht es auch den wohlhabenden Eltern Nina und Alexander Memminger. Zu ihrem Glück fehlte ihnen nur noch der kleine Timo, und der kommt mit Hilfe von Antonia gesund und munter zur Welt.

Noch scheint diese Welt in Ordnung, bis am nächsten Tag im Babyzimmer der Neugeborenen-Station das Bettchen von Timo leer ist. Antonia ahnt Schlimmes, und ihr furchtbarer Verdacht bewahrheitet sich. Timo wurde entführt.

In einem Wettlauf gegen die Zeit stoßen Klaus Bacher (Michael Rotschopf), ermittelnder Kommissar, Antonia und Thomas Hellmann auf immer wieder neue Spuren und Verdächtige. Die Eltern des entführten Säuglings sind verzweifelt und würden alles tun, um ihr Kind schnell wieder in die Arme schließen zu können. So riskiert der am Boden zerstörte Vater sogar das Leben des Babys durch eine Fernsehansprache, die den möglichen Entführer aus der Reserve locken soll.

Journalisten, die danach die Klinik belagern, werden von der patenten Oberhebamme Vroni in Schach gehalten, denn die Arbeit in der Klinik muss ja ungehindert weitergehen. Entbindungen lassen sich nicht verschieben. Kriminalhauptkommissar Bacher stellt zunächst die Angestellten der Klinik unter Generalverdacht - sehr zum Unmut von Antonia. Dass tatsächlich jemand aus den eigenen Reihen etwas mit der Entführung zu tun haben könnte, schließt sie kategorisch aus.

Auch Helena macht Antonia Sorgen. Die beste Freundin ist hilf- und ratlos. Sie weiß nicht, ob sie sich über ihre vermeintliche Schwangerschaft freuen soll. Antonia ist darüber äußerst irritiert, und die beiden geraten in einen handfesten Streit. Schließlich ist Helena doch auch nicht mehr die Jüngste und müsste endlich lernen, im Leben verantwortungsvolle Bindungen einzugehen. Sei es mit einem Kind oder auch mit Dr. Leitner.

Bei Vroni und Karl gibt es ebenfalls Stress: Karls Nichte Sarah aus Berlin ist kein Fan der bayerischen Idylle und rebelliert gegen den Zwangsurlaub am Tegernsee, den ihr ihre Eltern verordnet haben. Erst als die sich unverstanden fühlende "Göre" Zuwendung durch den gleichaltrigen Nahas Hellmann (Luka Kumi) erfährt, verzichtet sie auf ihre Protestaktionen. Begeistert engagiert sie sich zusammen mit Nahas für die Projektwoche zum Thema Namibia, die seine Lehrerin Miriam Brückner (Lara Joy Körner) initiiert hat.

Unterdessen ermittelt Antonia auf eigene Faust, indem sie die Akten von Patientinnen mit Fehlgeburten oder unerfülltem Kinderwunsch durchforstet und nach Hinweisen auf ein Entführungsmotiv sucht. Aufgeschreckt werden alle, als die erste Lösegeldforderung eingeht. Doch dann nimmt die Sache eine andere Wendung. Antonia gelingt es, durch kluge Fragen, schnelle Auffassungs- und Kombinationsgabe auf die richtige Spur zu kommen. Sie findet den kleinen Timo und ahnt nicht, dass sie damit erst recht das Leben des Säuglings aufs Spiel setzt.

Nach den Motiven von Christiane Lentz und Christine Zierl

Sendungsinformationen

Kamera: Nicolas Joray
Drehbuch: Iris Kobler
Regie: Ulrike Hamacher
Musik: Andreas Weidinger

Darsteller:

  • Antonia Hellmann - Marion Kracht
  • Dr. Thomas Hellmann - Michael Roll
  • Helena Meisner - Julia Bremermann
  • Vroni Meister - Christiane Blumhoff
  • Karl Meister - Werner Haindl
  • Nahas Hellmann - Luka Kumi
  • Dr. Markus Leitner - Markus Böker
  • Miriam Brückner - Lara Joy Körner
  • Klaus Bacher - Michael Rotschopf
  • Nina Memminger - Anja Knauer
  • Alexander Memminger - Bernhard Piesk
  • Sarah - Mathilde Bundschuh
  • Nadja Pesch - Elisabeth Sutterlüty
  • Maik Specht - Volker Muthmann
  • Melanie Otto - Katharina Haindl
  • Kathie Klein - Isabell Stern
  • Blumenbote - Roland Schreglmann
  • Polizist - Anton Figl
  • - u.a.
Text & Screenshot: Youtube ZDF

Sonntag, 6. Mai 2012

Spuren der Vergangenheit

Emilie Richards

Screenshot: ZDF

Die Orchesterpianistin Jessica hat nach dem Tod ihrer Mutter erfahren, dass sie als Säugling adoptiert wurde. Sie reist auf die Insel, auf der sie geboren wurde, erhält aber zunächst nirgends Auskunft über ihre Herkunft. Da sich die Recherchen hinzuziehen drohen, muss sich Jessica einen Job suchen. Sie findet eine Stelle als Klavierlehrerin in der Musikschule von Lydia, die ihr auch ihr Poolhaus als Unterkunft anbietet. Schnell freundet sich Jessica auch mit Lydias Ehemann Ben und den Kindern, dem zehnjährigen Oliver und der 15-jährigen Trixie an. Und dann ist da noch Bens Bruder Alex, ein charmanter Chirurg und inselbekannter Womanizer. Jessica und Alex verlieben sich ineinander, doch Alex' Verflossene Kristin torpediert die junge Liebe.

Langsam kommt Jessica ihrer Herkunft auf die Spur, doch das Ende ihrer Suche bedeutet auch fast das Ende ihrer Liebe.

Nach dem Roman "Good Time Man" von Emilie Richards
Länge: 90 min
Melodram, Deutschland, 2012

Regie: Christoph Schrewe
Drehbuch: Sabine Leipert, Julia Neumann, Sabrina M. Roessel
Kamera: Simon Raby
Musik: Tom McLeod

Darsteller:

  • Jessica - Gesine Cukrowski
  • Alex - Oliver Bootz
  • Lydia - Saskia Vester
  • Trixie - Olga von Luckwald
  • Oliver - Dylan Holmes
  • Ben - Peter Davor
  • Mike - Jesse-James Pickery-Matteucci
  • Kristin - Ayse Tezel
  • Betsy - Carol Seavy
  • Pastor James - Rawiri Paratene
  • Ms Brown - Teresa Woodham
  • Security - Rowan Bettjeman
  • - u.a.
Text: ZDF 

Sonntag, 29. April 2012

Ein Sommer in Kroatien


Ungelesene Briefe, die Ena im Nachlass ihrer Mutter findet, führen sie in das Fischrestaurant ihrer Großmutter Karmela. Die quirlige alte Dame empfängt sie mit offenen Armen. Tante Tereza aber wittert Erbschleichereien und gibt Ena und ihrer Mutter die Schuld am Tod ihres Vaters, Terezas Bruder.
Als Karmela wegen eines Beinbruchs ausfällt, übernehmen Ena und Tereza das Geschäft, das bereits rote Zahlen schreibt. Die finanzielle Situation spitzt sich zu, Tereza provoziert Streitereien, also holt Ena mit modernen Methoden zum Befreiungsschlag für das Restaurant aus. Karmela ist entsetzt, sieht Stammgäste und Tradition entgleiten.

Ein Ringen der Generationen um Tradition und Erneuerung bringt schließlich alle einander näher, und als sich Ena nach langem Hin und Her dem charmanten Fischer Matej öffnet, findet sie auch ihre große Liebe.

Länge: 90 min
Melodram, Deutschland, 2012
Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
Regie: Holger Barthel
Buch: Alrun Fichtenbauer
Kamera: Peter Kappel
Musik: Yullwin Mak

Darsteller:

  • Ena - Miranda Leonhardt
  • Matej - Dennis Cubic
  • Karmela - Krista Stadler
  • Onkel Luka - Peter Matic
  • Tereza - Fanny Stavjanik
  • Agata - Julia Rosa Stöckl
  • Lotte - Martina Zinner
  • Stipe - Stefan Matousch
  • - u.a.

Foto & Text: ZDF 

Sonntag, 15. April 2012

Ein Sommer im Elsass



Jeanine Weiss (Tanja Wedhorn) ist auf dem Weg ins Elsass. Im malerischen Dorf Louiswiller betreibt ihr Onkel Jean (Rüdiger Vogler), den sie seit ihrer Jugend nicht mehr gesehen hat, eine traditionelle Schuhmacherwerkstatt. Das dazugehörige Haus gehört seit dem Tod ihrer Mutter zur Hälfte Jeanine. In ihrem hektischen Alltag hat Jeanine keine Verwendung für ein halbes Haus im verschlafenen Elsass, doch die Zeiten ändern sich. Gemeinsam mit ihrem Frisch-Verlobten und Geschäftspartner Rüdiger (Max Urlacher) plant sie eine Erweiterung ihres Schuhgeschäftes in Berlin und braucht dringend Kapital.

Sie möchte sich daher schnell mit ihrem Onkel einigen, ihren Anteil an ihn verkaufen und zurück nach Berlin, wo Rüdiger auf sie wartet. Doch schon auf dem Weg nach Louiswiller hat sie dank einer Ziege des attraktiven Aussteigers Marc von der Lohe (Jean-Yves Berteloot) eine Autopanne, und ihr zielstrebiger Elan wird ausgebremst, noch bevor sie im Ort ankommt.

Und dann will ihr knurriger Onkel Jean plötzlich selbst verkaufen, die Schusterei endgültig an den Nagel hängen und sich nur noch um seinen Weinberg kümmern. Allerdings nicht, bevor nicht alle offenen Aufträge abgearbeitet sind - für ihn eine Frage der Ehre. So wird Jeanine nicht nur dazu gezwungen, ihre Pläne zu korrigieren und ihr lange schlummerndes Talent zum Schuhhandwerk wiederzuentdecken, sie lernt auch, sich der Ruhe, Gelassenheit und Genussfähigkeit der Elsässer zu öffnen - und dass wahre Liebe wirklich durch den Magen geht.

Regie: Michael Keusch
Buch: Michael Keusch
Kamera: János Vecsernyés
Musik: Stephen Keusch

Darsteller:

  • Jeanine Weiss - Tanja Wedhorn
  • Marc von der Lohe - Jean-Yves Berteloot
  • Jean Weiss - Rüdiger Vogler
  • Mathilde Atget - Renate Krößner
  • Frederic Atget - Gerhard Garbers
  • Caroline Fleuret - Caro Dibbern
  • Dupres jun. - Stefan Murr
  • Henri Vigo - Ulrich Anschütz
  • Rüdiger Walter - Max Urlacher
  • - u.a.
Foto & Text: ZDF  

    Montag, 9. April 2012

    Auf der Spur des Löwen

    Vorschau: Herzkino am 09.04.2012 im ZDF

    Eleonore Krämer lebt alleine und zurückgezogen in Wien und leidet unter einer Angststörung: Sie hasst Überraschungen, Berührungen jeder Art, meidet die Öffentlichkeit und verlässt ihre Wohnung nur im äußersten Notfall. Menschen machen ihr Angst, im Besonderen Kinder. Umso verwunderlicher ist es, dass sie ausgerechnet Kinderbuchillustratorin ist und bereits einige Preise eingeheimst hat. Eleonores Altbauwohnung mitten in Wien gleicht einer Trutzburg, deren Eingangstür sich lediglich für ihre Lektorin und ihre Lieferanten öffnet.

    Als eines Tages der ihr unbekannte Max Reimann vor eben dieser Tür steht und ihr von der schweren Erkrankung ihres Bruders Fred erzählt, gerät Eleonore an die Grenzen ihrer Ängste. Fred, ein Priester und Leiter eines Kinderheims in Südafrika, liegt im Sterben und wünscht sich nichts sehnlicher, als seine Schwester noch einmal zu sehen. Die Geschwister standen sich in ihrer Kindheit sehr nahe. Durch die nahezu entgegengesetzten Lebensentwürfe haben sie sich aus den Augen verloren. Der Bruder wandte sich ganz den Menschen, vor allem verwaisten Kindern zu, während sich Eleonore allein und zurückgelassen fühlte und sich immer tiefer in ihre Einsamkeit vergrub. Ihre übergroßen Ängste hindern sie nun daran, Fred zu besuchen.

    Nach reiflicher Überlegung und der Aussicht, ihren geliebten Bruder möglicherweise nach Wien zu bringen und retten zu können, springt Eleonore über ihren Schatten. Nach vielen Jahren steigt sie wieder in ein Flugzeug. Max, Freds treuer Freund und sein Sponsor, begleitet Eleonore auf der Reise nach Südafrika.

    Dort holen Eleonore ihre größten Ängste ein: Die hygienischen Bedingungen sind nicht, wie sie es gewohnt ist, die Menschen sind emotionsgeladen, die Kinder im Heim sind unberechenbar und wild, wollen sie anfassen und mit ihr spielen.

    Ihr Bruder, der weiß, wie viel Überwindung die Reise Eleonore gekostet hat, weigert sich, in Wien ärztliche Hilfe zu suchen. Er spürt, dass seine Tage gezählt sind und wünscht sich, in seiner neuen Heimat zu sterben. Natürlich erfüllt ihm Eleonore diesen Wunsch. Die Geschwister kommen sich wieder sehr nahe. Eleonore öffnet sich ein bisschen gegenüber Freds Welt und gibt "seinen" Kindern Malunterricht. Als Fred dann friedlich in den Armen seiner Schwester stirbt, gelten die letzten Worte Eleonore: "Angst geht weg!"

    Während die Beerdigung organisiert und die Formalitäten geklärt werden, sorgt sich Eleonore um den kleinen Thabo, einen verschlossenen Jungen, der sehr an Fred gehangen hat und nach dessen Tod spurlos verschwunden ist. Mit Max' Hilfe macht sie sich auf die Suche nach dem Jungen. Trotz großer Angst kann sich Eleonore der Schönheit und der Pracht Afrikas nicht mehr entziehen. Eine beinahe magische Begegnung mit einem majestätischen Löwen verändert Eleonores Sicht auf ihr Leben. Angesichts der Gefahr erkennt sie die Sinnlosigkeit ihrer Ängste und erinnert sich an die letzten Worte ihres Bruders. Und so vertraut sie sich entgegen ihren früheren Gewohnheiten Max an. Sie übernachtet mit ihm und dem wiedergefundenen Thabo in einem kleinen afrikanischen Dorf.

    Am späten Abend bleiben Max und Eleonore an der Feuerstelle allein zurück - es ist der Beginn einer zarten Annäherung eines ungleichen Paars.

    Als Thabo, Eleonore und Max am nächsten Morgen ins Kinderheim zurückkommen, herrscht dort eine eisige Stimmung. Der neue Heimleiter Fletcher kommandiert in einem nahezu militärischen Ton die Kinder herum, die nun umso mehr die Malstunden der "Missi" - so wird Eleonore von ihnen liebevoll gerufen - genießen. Das wachsende Verantwortungsgefühl den Kindern gegenüber und die aufkeimende Liebe zu Max drängen ihre Ängste weiter zurück. Doch der Wunsch der Kinder, dass Eleonore bleibt und das Lebenswerk von Pater Fred fortsetzt, scheint sich nicht zu erfüllen. Und doch gibt es einen kleinen Schimmer Hoffnung, den Thabo in der Begegnung mit dem Löwen zu sehen glaubt.

    Sendungsinformationen

    Regie: Erhard Riedlsperger
    Buch: Andreas Bradler, Andrea Sixt
    Kamera: Meinolf Schmitz
    Musik: Bob Gutdeutsch

    Darsteller:

    • Eleonore Krämer - Jutta Speidel
    • Max Reimann - Max Herbrechter
    • Thabo - Elvis Mahomba
    • Fred - Michael Mendl
    • Maliha - Ndoni Khanyile
    • Mr. Fletcher - Harald Prinz
    • Noah - Siv Ngesi
    • Emily - Taya Pearson
    • Fabian - Dylan Fourie
    • - u.a.
    Text: ZDF 

      Sonntag, 1. April 2012

      Der Tag am See

      Inga Lindström - Der Tag am See



      Melodram, Deutschland/Österreich 2012
      Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
      Länge 90 min
      Autor: Christiane Sadlo
      Regie: Ulli Baumann
      Kamera: Fritz Seemann
      Musik: Karim Sebastian Elias

      Darsteller: Clara Stellingbosch - Katharina Heyer, Stellan Mansfeld - Mike Hoffmann, Maria Mansfeld - Gerlinde Locker, Gustaf Hagen - Dietrich Mattausch, Natalie Stellingbosch - Sarah Beck, Jens Hagen - Michael Härle, Mikael - Timmi Trinks, Gunnar - Merlin Leonhardt, Helmer - Mirco Reseg, Sekretärin Hilda - Eva Mannschott, Polizist - Sven Brormann - u.a.

      Drehorte: Schweden / Stockholm, Nyköping und Umgebung
      Drehzeit: 05.09.2011 bis 30.09.2011

      Text & Screenshot: ZDF


      Weitere Infos unter: http://inga-lindstroem.blogspot.cz/2012/03/der-tag-am-see.html

      Sonntag, 25. März 2012

      Frühling für Anfänger

      Der ZDF - Sonntagsfilm

      Es ist ein typischer Sonntagmorgen bei Familie Gruber im bayerischen Dorf Frühling: Während Mutter Steffi schon zur Arbeit ins Hotel musste und Vater Georg noch schläft, macht sich die sechsjährige Tochter Emma mit dem Fahrrad auf den Weg zu ihrem Opa. Mit im Gepäck hat sie ihr kleines Kaninchen. Das kann nicht gut gehen: Bis Georg seine Tochter eingeholt hat, liegt das Rad in der Wiese, und das flinke Tier ist entwischt. Die fröhliche Verfolgungsjagd über die Felder endet jäh: Zwar bekommt Georg das Kaninchen wieder zu fassen - doch um den Preis eines ernsthaften Hexenschusses.

      Als Steffi Gruber sich wenig später in der Klinik nach dem Zustand ihres Mannes erkundigt, erhält sie die erschütternde Nachricht, dass Georg wegen einer Medikamentenallergie ins Koma gefallen ist. Seine Organe versagen, wenig später ist er tot. Einige Wochen später tritt Katja Baumann ins Leben der Familie Gruber. Katja hat sich nach der Trennung von ihrem Mann und der bestandenen Prüfung zur Dorfhelferin in einer Wohnung in Frühling eingerichtet.

      Als Katja Steffi Gruber gegenübersitzt, erfährt sie entgegen ihrer Erwartungen, dass sie sich nicht etwa um die kleine Emma und den Haushalt kümmern soll, sondern um den Großvater der Familie, einen alten Senn. Der wohnt in seiner Berghütte, die nur über einen Skilift zu erreichen ist. Der Alte ist mit der Pflege seiner Tiere und der Bewirtschaftung des Hofs hoffnungslos überfordert. Der Tod ihres Mannes hat Steffi Gruber noch einmal deutlich gemacht, wie endlich das Leben eines Menschen ist. Sie will für ihren Vater sorgen lassen.

      Doch scheint der alte Sepp seine eigene Hilfsbedürftigkeit ganz anders einzuschätzen. Als Katja auf seinem Hof ankommt, fliegen ihr durchs Fenster Unrat und Haushaltsgegenstände entgegen. Der alte Mann hat kein Interesse an Gesellschaft. So macht sich Katja wortlos an die Arbeit: Im Stall stehen die Viecher in ihrem eigenen Mist, und gefüttert wurden sie auch schon länger nicht.

      Nach und nach gelingt es ihr mit ihrer unverstellten, unnachgiebigen Art, das Herz des alten Mannes aufzuweichen. Dabei erhält sie Einblicke in die Vergangenheit Steffis und ihres Vaters und begeht schließlich einen folgenschweren Fehler.

      Außer mit ihrem neuen Fall hat Katja auch mit ihrer Tochter zu tun: Kiki ist gerade von einem Auslandsjahr als Aupair in den USA zurückgekehrt und findet die Aussicht, alleine mit ihrer Mutter in ein gottverlassenes bayerisches Kaff zu ziehen, alles andere als erquicklich. Sie telefoniert deswegen auch mit ihrem Vater Peter. Der nimmt kurzerhand Urlaub, setzt sich ins Auto und quartiert sich für sechs Wochen in denselben Hof ein, in dem auch Katja und Kiki vorerst eine Ferienwohnung bezogen haben.

      Die Wirrungen nehmen zu, als Peter bemerkt, dass Katja einen immer vertrauteren Umgang mit dem attraktiven Tierarzt Mark Weber (Marco Girnth) pflegt und Kiki - die sich zunächst zu fein für Gummistiefel fühlt - sich widerwillig, aber zunehmend, von einem jungen Landwirt mit Namen "Matze" angezogen fühlt.

      Regie: Achim Bornhak
      Buch: Natalie Scharf
      Kamera: Jochen Stäblein
      Musik: Christoph Zirngibl

      Darsteller:

      • Katja Baumann - Simone Thomalla
      • Peter Baumann - Martin Feifel
      • Kiki Baumann - Carolyn Genzkow
      • Mark Weber - Marco Girnth
      • Senner Sepp - Peter Mitterrutzner
      • Matze Gmeiner - Jan-Hendrik Kiefer
      • Lisa Gmeiner - Petra Berndt
      • Steffi Gruber - Beate Maes
      • Georg Gruber - Martin Brambach
      • Emma Gruber - Emilia Pieske
      • Nachbarin - Sandra Steffl
      • - u.a. 
      Text & Screenshot: ZDF