Sonntag, 4. Dezember 2011

Frederiks Schuld

Link zu "Frederiks Schuld" Inga Lindström

Melodram, Deutschland 2011
Regie: Udo Witte
Buch: Christiane Sadlo
Kamera: Jochen Radermacher
Musik: Christoph Zirngibl

Darsteller: Katerina - Michaela May, Frederik Hamsun - Christian Kohlund, Nele Lindberg - Anna Hausburg, Lasse Lundin - Axel Schreiber, Markus Boyson - Luk Pfaff, Hanna Sundvall - Erika Marozsan, Per Taller - Horst-Günter Marx, Marlene Stinshoff - Kathrin Spielvogel, Simon Mattern - John Friedmann, Stefan Sandersson - Bernd - Uwe Reppenhagen - u.a.

Screenshot: ZDF

 

Sonntag, 27. November 2011

Die Samenhändlerin

ZDF-Sonntagsfilm


Württemberg, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die schwangere Wirtstochter Hannah Brettschneider hat ihre Münchener Heimat verlassen, um zu ihrer großen Liebe Helmut Kerner in die württembergische Kleinstadt Gönningen zu reisen. Als sie in dem protestantischen Städtchen am Fuße der Schwäbischen Alb eintrifft, erfährt sie, dass Helmut und seine Familie zur Elite der ansässigen Samenhändler gehören, die auf der ganzen Welt Variationen exklusivster Blumensamen verkauft.

Eine weitere Nachricht trifft Hannah wie ein Schlag: Ihr Helmut ist schon seit Langem der schönen Seraphine Schwarz versprochen. Allen Widrigkeiten zum Trotz tritt sie Helmut gegenüber, denn schließlich ist es sein Kind, das sie erwartet. Ihr ungebrochener Glaube an die Liebe zu Helmut wird belohnt. Entgegen des ausdrücklichen Wunsches seiner Mutter Wilhelmine, die weiterhin Seraphine als Schwiegertochter sehen will, löst Helmut die Verlobung, steht zu Hannah und heiratet sie. Hannahs Traum vom Glück scheint erfüllt.

Seraphine hingegen fühlt sich gedemütigt und verraten. Ihre Hoffnung auf ein besseres Leben scheint für immer begraben. Als verschmähte Braut des Kernersohns wird sie in Gönningen keinen Gemahl mehr finden. Diese tiefe Kränkung lässt sie einen teuflischen Plan schmieden. Noch am Tage der Hochzeit von Hannah und Helmut verführt sie dessen jüngeren Bruder Valentin und erzwingt die Heirat mit ihm. Von nun an muss Hannah mit Seraphine unter einem Dach leben. Sie ist dem Hass der intriganten Schwägerin ausgesetzt, deren ganzes Streben ist, Helmut zurückzugewinnen.

Seraphine vernachlässigt Valentin und gefährdet bei der Geburt der kleinen Flora sogar Hannahs Leben. Sehr raffiniert gelingt es ihr, sich dabei unschuldig zu inszenieren und kann damit vor allem die Schwiegermutter einwickeln. Den einzigen Ausweg aus dieser unerträglichen Situation sieht Hannah darin, ein eigenes Heim zu beziehen. Doch das ist in der kleinen Gemeinde Gönningen nicht üblich, denn der erstgeborene Sohn hat den Hausstand der Familie zu übernehmen. Zudem fehlt das Geld. Noch gehören die profitablen Samenstriche den Schwiegereltern Kerner.

So arbeitet sich Hannah zur Freude des Schwiegervaters in das Geschäft der Samenhändler ein und unterstützt Helmut, eigene Kunden zu gewinnen. Seraphine neidet Hannah ihre zunehmende Akzeptanz in den Reihen der Samenhändler. Um Helmut zu beeindrucken, aquarelliert sie jede einzelne Blüte, die aus den Blumensamen der Kerners erwachsen kann. So entsteht ein wunderschönes Büchlein nur für Helmut, das dem Verkauf der Samen förderlich sein wird.

Die Erlösung aus der finanziellen Abhängigkeit naht, als ein lukrativer Samenstrich in Ungarn frei wird. Helmuts neueste Samenzüchtungen versprechen besondere Blumenfarben und Blütengrößen, mit denen dieser Samenstrich zu erobern wäre. Hannah soll zum ersten Mal mitreisen, und die Schwiegereltern passen auf die kleine Flora auf. Alles ist geregelt, als kurz vor der Abreise nach Budapest Helmut einen Jagdunfall erleidet und ihn eine schmerzhafte Fußverletzung zwingt, sich niederzulegen.

Der ungarische Samenstrich scheint an einen anderen Samenhändler verloren. Hannah weiß, dass damit ihre und Helmuts Chance auf ein befreites Leben auf unbestimmte Zeit verschoben ist. In ihrer Verzweiflung entschließt sie sich, einen riskanten Schritt zu tun. Der enttäuschte Valentin hat die Heimat ohne seine Frau für immer verlassen, und Seraphines Verlangen nach Helmut ist längst zu einem Wahn geworden. Trotzdem lässt Hannah ihren verletzten Mann und ihre kleine Tochter Flora in der Obhut der Schwiegereltern zurück und bricht heimlich mit Helmuts umfangreichem Samenangebot nach Budapest auf.

Hannah setzt wieder alles aufs Spiel und kämpft auf ihre Weise um die Liebe zu Helmut und für ihre Unabhängigkeit. Wohl wissend, dass Seraphine diese Chance nutzen wird, aber nichtsahnend, dass sie diesmal bis zum Äußersten gehen wird und Hannahs Leben auf dem Spiel steht.

Nach dem gleichnamigen Roman von Petra Durst-Benning

Regie: Michael Keusch
Drehbuch: Barbara Piazza, Michael Keusch
Kamera: Vecsernyés János
Musik: Karim Sebastian Elias

Darsteller:

  • Hannah Brettschneider - Henriette Richter-Röhl
  • Helmut Kerner - Nico Rogner
  • Gottlieb Kerner - Peter Sattmann
  • Wilhelmine Kerner - Gundi Ellert
  • Valentin Kerner - Constantin von Jascheroff
  • Seraphine Schwarz - Katharina Heyer
  • Else Schwarz - Tatjana Blacher
  • Pfarrer - Stefan Murr
  • - u.a.
Text & Screenshot: ZDF
 

    Sonntag, 13. November 2011

    Therese geht fremd

    ZDF-Sonntagsfilm

    Der Professorin Therese Engel fällt es schwer, aus dem Berufsleben auszuscheiden. Doch sie tröstet sich mit der Aussicht, endlich mit ihrem Mann Heinz das nachholen zu können, was all die Jahre neben Elterndasein und Karriere zu kurz kam. Umso herber ist die Enttäuschung, als Heinz, erfolgreicher Orthopäde, sich plötzlich nicht mehr an die Abmachung hält, sondern weiterarbeiten möchte. Statt wie geplant den gemeinsamen Lebenstraum zu wagen, fährt Therese allein ins geliebte Tessin.

    Dort lernt sie unerwartet den deutlich jüngeren Stephan kennen, der sich als ihr ehemaliger Student ausgibt. Therese verliebt sich Hals über Kopf und verliert dabei nicht nur ihr Herz, sondern auch den Verstand. Stephans Aufmerksamkeit, seine Neugierde und Abenteuerlust, das Gefühl, lebendig zu sein, verleiten Therese zu einem Seitensprung, der das Leben von Therese und ihrer Familie kräftig durcheinanderwirbelt.

    Länge: 90 min
    Liebesfilm, Deutschland, 2011
    Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
    Regie: Berno Kürten
    Buch: Susanne Beck, Thomas Eifler, Berno Kürten
    Kamera: Konstantin Kröning
    Musik: Maurus Ronner
    Darsteller: Therese Engel - Christiane Hörbiger, Heinz Engel - Ulrich Pleitgen, Stephan Fürstenfeld - Thomas Sarbacher, Ina Engel - Judith Döker, Fee Neudecker - Fanny Stavjanik, Roland Reinders - Hubert Mulzer - u.a.
    Text & Screenshot: ZDF

    Sonntag, 30. Oktober 2011

    Seerosensommer

    Der ZDF-Sonntagsfilm 

     

    Josephine Gill hat mit ihrem sechsjährigen Sohn Gabriel und ihrer mütterlichen Freundin Edith eine wunderschöne Villa an der Müritz bezogen und steht kurz vor der Eröffnung ihres Restaurants "Seerose". Ihr Mann, der berühmte Sternekoch Johann Gill, ist ein Jahr zuvor bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen.

    Die junge Witwe hat das alte Anwesen am See, das ihr Mann als Feriendomizil für seine Familie gekauft hatte, liebevoll renoviert, um sich hier eine neue Lebensperspektive aufzubauen. Doch schon am Eröffnungsabend des Restaurants ergeben sich Zusammenhänge, die Josephines Existenz zu bedrohen scheinen. Doch sie kann mit der Hilfe der patenten Edith und der Frau des Bürgermeisters, Angelika Zechlin, rechnen.

    Und so lernt Josephine, dem Leben wieder zu vertrauen, und am Ende auch Severin, dem Mann, der dem kleinen Gabriel hilft, das Trauma über den Verlust des Vaters zu überwinden.
    Text & Screenshots: ZDF - Nach dem gleichnamigen Roman von Tania Krätschmar
     
    Melodram, Deutschland, 2011
    Länge: 90 min
    Regie: Donald Kraemer
    Drehbuch: Iris Kobler, Stefani Straka
    Kamera: Thomas von Kreisler
    Musik: Thomas Osterhoff

    Darsteller: Josephine Gill - Lara Joy Körner, Severin Wiesgrund - Heiko Ruprecht, Angelika Zechlin - Diana Körner, Edith - Claudia Rieschel, Hans Zechlin - Michael Greiling, Gabriel Gill - Pontus Hennig von Lange, Rafael Gill - Meo Wulf, Gemüsehändler Werninger - Lutz Mackensy, Clemens Buchholz - Matthias Ziesing, Leo - Arzu Coruh, Harriet Buchholz - Elisabeth Rath - u.a.


    Sonntag, 16. Oktober 2011

    Der Zauber von Neuseeland

    Emilie Richards  Der ZDF-Sonntagsfilm



    Duncan Sinclair reist gemeinsam mit seiner Tochter April von New York nach Neuseeland, um dort nach dem Tod seines Vaters das elterliche Hotel mit angrenzenden Ländereien zu verkaufen. Die Reise zurück an den Ort seiner Kindheit fällt ihm nicht leicht: Vor 20 Jahren hatte er seine Heimat im Streit mit seinem Vater verlassen und seitdem auch den Kontakt zu seiner Mutter Melissa abgebrochen. Von ihr fühlte sich Sinclair verraten, denn sie hatte ihn nie vor seinem Vater geschützt.

    Entsprechend kühl fällt die Begrüßung nach der langen Zeit aus. Duncan macht unmissverständlich klar, dass er nur hier ist, um das Land zu verkaufen. Danach werde er sofort wieder abreisen. Schon bei seiner Ankunft trifft er auf die Dorfärztin Mara Turner. Mara ist, wie die meisten Bewohner, gegen den Verkauf des Landes. Die Dorfbewohner und sie haben begründete Angst davor, dass der Käufer das Gelände zum Bau einer luxuriösen Wohnanlage benutzen und den Dorfbewohnern den Zugang zum angrenzenden malerischen See verweigert wird.

    Trotz ihrer unterschiedlichen Positionen fühlen sich Duncan und Mara stark zueinander hingezogen. Doch immer wieder stört der Konflikt um den bevorstehenden Verkauf des Landes die aufkeimende Liebe zwischen ihnen. Als beide bereit sind, sich auf die Liebe einzulassen, kommt der Verdacht auf, dass Mara und Duncan Halbgeschwister sein könnten. Denn auch Mara ist nicht zufällig in das kleine Dorf gekommen. Bei ihrer Mutter aufgewachsen, ist sie auf der Suche nach ihrem Vater und hat Hinweise darauf, dass er aus diesem Dorf stammt. Denn dort ist ihre Mutter mit ihr schwanger geworden und hat die Identität des Vaters nie verraten. Mara findet heraus, dass Ihre Mutter im Hotel von Duncans Vater gearbeitet hat und dieser ein notorischer Frauenheld war. Als dann auch noch Duncans Ex-Frau in dem beschaulichen Örtchen auftaucht, ist das Gefühlschaos perfekt.


    Nach dem Roman "Duncan's Lady" von Emilie Richards
    Text & Screenshots: ZDF 


    Melodram, Deutschland, 2011 Länge: 90 min
    Regie: John Delbridge
    Drehbuch: Martina Mouchot
    Kamera: Simon Raby
    Musik: Tom McLeod

    Darsteller: Duncan Sinclair - Oliver Mommsen, Mara Turner - Tessa Mittelstaedt, Melissa Sinclair - Elisabeth Trissenaar, Angus Clark - Klaus Wildbolz, April Sinclair - Isabella Brown, Daisy - Lisa Chappell, Francis - Jan Saussey, Geordie Stevens - George Henare, Lisa - Siobhan Marshall, Walt Cooper - Bruce Allpress, Geoffrey Fletcher - Mark Mitchinson - u.a.

    Sonntag, 9. Oktober 2011

    Beate Uhse - Das Recht auf Liebe

    Der ZDF-Sonntagsfilm

    Der Film erzählt die Geschichte der Beate Uhse von 1945 bis 1972. In den letzten Kriegstagen landet eine junge Frau mit ihrem zweijährigen Sohn Klaus auf dem englisch besetzten Flughafen Leck in Schleswig-Holstein. Die Freude über die gelungene Landung auf vermeintlich sicherem Gebiet währt nicht lange. Beate, geborene Köstlin, verwitwete Uhse, wird als deutsche Pilotin in britische Kriegsgefangenschaft genommen, ihr Sohn dem Deutschen Roten Kreuz überführt.

    Nach einem Unfall des Gefangenentransports wacht Beate Uhse schwer verletzt in einem britischen Lazarett auf. Ihr Bettnachbar, der Anwalt Georg Tauber, lässt seine Beziehungen spielen und bringt Klaus zurück zu seiner Mutter. Dieses Wiedersehen gibt der Verletzten die Kraft, sich über die ärztliche Diagnose "nie wieder laufen zu können" hinwegzusetzen. Beate Uhse kämpft, trainiert, trotzt den Schmerzen. Und schließlich kommt der Moment, da sie das Lazarett mit Klaus verlassen darf.

    Heimat- und wohnungslos trifft sie auf Ewe Rotermund. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch. Ewe nimmt Mutter und Sohn mit in seine Flüchtlingsunterkunft. Ausgerechnet hier im Pastorat berät Beate die anderen Frauen in Sachen Verhütung. Angesichts der aussichtslosen wirtschaftlichen Lage möchte keine von ihnen ungewollt schwanger werden. Dafür landet Beate Uhse samt Ewe und Klaus wieder auf der Straße. Schon 1946 beginnen sie und Ewe die legendäre "Schrift X" über die Knaus-Ogino-Verhütungsmethode zu vertreiben.

    Die "Schrift X" wird ein Renner. Bis 1949 verkauft sie sich ca. 32.000 Mal, das Stück für ein bis zwei Mark, und sichert damit Beate Uhse das Startkapital für eine eigene Firma. Der Aufklärungsbedarf im prüden Nachkriegsdeutschland ist enorm. Und zu den Ratgebern, Katalogen und Schriften kommen bald Kondome und andere Artikel. Dann wird ausgerechnet die Verhütungsexpertin ungewollt schwanger. Beate Uhse und Ewe Rotermund heiraten; seinen Nachnamen nimmt sie für ihr familiäres und bürgerliches Leben an.

    Privat und beruflich sind die Rotermunds ein Dream-Team. Mit steigendem Umsatz wird der Beate-Uhse-Versand mehr und mehr zum gesellschaftlichen und moralischen Problem. Aufgrund des "Unzuchtsparagraphen" § 184 wird Beate Rotermund mit ihrem Versand immer wieder vor Gericht zitiert. Staatsanwalt Martin Volke, angestachelt vom Volkswartbund, schreibt sich auf die Fahnen, der Uhse das Handwerk zu legen. Eine Klagewelle bricht über die Firma herein.

    Georg Tauber, ihr ehemaliger Bettnachbar im Lazarett, kämpft als Anwalt an ihrer Seite und hat ebenso einfallreiche Ideen, der Staatsanwaltschaft immer wieder zu entkommen, wie Beate Uhse selbst.

    All das wächst Ewe Rotermund über den Kopf. Er möchte mit dem erwirtschafteten Vermögen aussteigen, ein ruhigeres Leben führen und nicht länger dem Spott und den Vorurteilen von Beates Gegnern ausgesetzt sein. Beate jedoch will der Prüderie und der sexuellen Unwissenheit in Deutschland ein Ende setzen. Nach zahlreichen Verhaftungen, hunderten von Anzeigen und entgegen aller Anfeindungen eröffnet sie 1962 ihren ersten Laden für "Ehehygiene". Die gesellschaftliche Ausgrenzung und die unterschiedlichen Lebensziele treiben die Eheleute weiter auseinander. Als Ewes Affäre mit der Haushälterin Helga eine ernstere Beziehung wird, bricht für Beate Uhse eine Welt zusammen. Ewes Auszug aus dem gemeinsamen Heim zerstört ihre Hoffnung auf ihren ganz großen Traum von der glücklichen Familie.
    Text & Screenshot: ZDF

    Drama, Deutschland, 2011  
    Länge: 110 min
    Buch: Timo Berndt
    Kamera: Markus Hausen
    Musik: Ulrich Reuter
    Regie: Hansjörg Thurn

    Darsteller: Beate Uhse - Franka Potente, Jeff - Ray Fearon, Ewe - Hans-Werner Meyer, Georg Tauber - Henry Hübchen, Martin Volke - Sylvester Groth, Susanne Teufer - Josefine Preuß, Helga - Rike Schmid, Dr. Rath - Bert Tischendorf, Wilhelm Teufer - Miguel Herz-Kestranek, Viola Volke - Mariella Ahrens, Richter Hartmann - Siegfried Rauch - u.a.

    Sonntag, 25. September 2011

    Entscheidung des Herzens

    Von Emilie Richards  Der ZDF-Sonntagsfilm

     


    Die 32-jährige Casey hat vor vielen Jahren die elterliche Farm in Neuseeland verlassen, um die Welt zu sehen und um dem harten Landleben und der Strenge ihrer großen Schwester Megan zu entfliehen. Nach dem tragischen Unfalltod der Eltern hatte Megan die Farm als junge Frau übernommen, um sie weiterzuführen. Als Casey nun nach mehr als acht Jahren plötzlich wieder auftaucht, führt das nicht nur zu Freude auf der Farm, denn Megan fühlt sich immer noch von Casey im Stich gelassen. Und Casey kommt nicht allein, sondern in Begleitung des achtjährigen Tommy, bei dem es sich angeblich um den Sohn einer Freundin handelt, auf den Casey nur aufpasst. So recht scheint Casey nicht mit der Wahrheit herauszuwollen, was es mit dem Jungen auf sich hat.

    Als sie ihren Ex-Verlobten John wiedertrifft, den sie damals Hals über Kopf verlassen hatte, kommt ihm der Verdacht, dass Tommy sein Sohn sein könnte. John ist inzwischen Staatsanwalt und stellt Erkundigungen an. Das Geheimnis um Tommy belastet das Verhältnis zwischen Casey und John, denn auch nach so langer Zeit flammt die alte Liebe zwischen den beiden erneut auf. Doch Casey kann sich nicht frei in diese neue Liebe fallen lassen, muss sie doch immer Angst haben, dass John hinter das Geheimnis des Jungen kommt.
    Nach dem Roman "Das Geheimnis des Priesters" von Emilie Richards
    Text & Screenshots: ZDF 


    Melodram, Deutschland, 2011 
    Länge: 90 min 
    Regie: John Delbridge
    Drehbuch: Sabine Leipert, Julia Neumann, Sabrina M. Roessel
    Kamera: Simon Raby
    Musik: Tom McLeod

    Darsteller: Casey - Luise Bähr, John - Simon Böer, Megan - Carin C. Tietze, Nick - Michael Roll, Tommy - Dayne Johnston, Joshua - Ken Blackburn, Williams - Craig Walsh-Wrightson, Oliver - Craig Hall, Police Officer - Reina Webster, Williams Assistant - Mike Edward - u.a.