Freitag, 24. Februar 2012

Leuchtturm mit Aussicht


Katie Fforde - Leuchtturm mit Aussicht

Es ist ihr erster richtiger Job als Denkmalschutzbeauftragte. Anna Wilcox sprüht vor Tatendrang, als sie das New Yorker Hudson Valley erreicht, in dem sie schon als Kind ihre Ferien bei Tante Mona, der ortsansässigen Richterin, verbrachte. Doch kaum ist Anna in der idyllisch gelegenen Stadt Redrock angekommen, steht sie vor überraschenden Problemen. Ihr Vorgesetzter hat von vornherein etwas gegen die neue Kollegin und verfrachtet sie in ein chaotisches Kellerbüro. Anna lässt sich davon jedoch nicht abschrecken und sticht bei ihrer Arbeit schon bald in ein Wespennest: Als sie erfährt, dass ein malerischer Leuchtturm für einen neuen Vergnügungspark abgerissen werden soll, zieht sie gegen die New Yorker Baufirma von Max Gordon in den Kampf. Umgehend steht Bauleiter Rob Hunter mit Baggern im Schlepptau auf dem Grundstück, um das historische Gebäude zu stürzen. Doch die gewitzte Anna hat einen Plan: Sie bringt den alten Leuchtturmwächter Joshua Hasley kurzerhand zurück in sein altes Heim und blockiert damit die Abrissarbeiten. Was sie dabei nicht ahnen konnte: Durch diese Aktion gerät sie mitten in einen lang verschütteten Familienkonflikt, denn in Bauleiter und Leuchtturmwärter stehen sich Vater und Sohn gegenüber, die sich seit einem tragischen Ereignis vor Jahrzehnten aus den Augen verloren haben. Obgleich Anna in Rob ihren Gegner im Kampf um den Leuchtturm vor sich hat, entscheidet sie sich, ihn auf der Suche nach seinen Wurzeln zu unterstützen. Doch nicht nur sie, auch Mona hat ein persönliches Interesse daran, dass sich Vater und Sohn wieder näherkommen.

Melodram, Deutschland, 2012
Regie: John Delbridge
Buch: Timo Berndt
Kamera: Felix Cramer
Musik: Jürgen Ecke

Darsteller: Anna Wilcox - Luise Bähr, Rob Hunter - Patrik Fichte, Mona Sadler - Michaela May, Joshua Hasley - Rolf Becker, Max Gordon - Helmut Zierl, Judith - Judith Döker, Thomas Parker - Oliver Franck, Auktionatorin - Uta Delbridge.

Text & Screenshot: ZDF 

Sonntag, 12. Februar 2012

Diagnose Liebe


Katie Fforde - Diagnose Liebe

Für einen neuen Job verschlägt es die junge Pflegekraft Madison Carter ins malerische New Yorker Hudson Valley - in das stattliche Anwesen der Familie Grant. Hier soll sie sich fortan um Hausherrin Olivia kümmern. Bei ihrer Ankunft trifft Madison jedoch nicht nur auf die eigensinnige, ältere Dame, sondern auch auf deren Schwiegersohn John und seine kleine Tochter Chloé, die seit dem Unfalltod von Johns Frau Sarah unter einem Dach leben. Eine Wohngemeinschaft, in der Ruhe ein Fremdwort zu sein scheint, denn nicht nur Chloés fröhliche Art, auch der sarkastische Schlagabtausch zwischen John und seiner Schwiegermutter ist hier an der Tagesordnung. Das muss auch Madison lernen, als sie zum ersten Mal auf die aussergewöhnliche Familie trifft. Mit viel Humor, einem schlauen Kopf und einer starken Hand schafft sie es jedoch schon bald, das Vertrauen ihrer neuen Arbeitgeberin und auch das Interesse Johns zu wecken. Eine Tatsache, die nicht allen gefällt: Dr. Harold Meyen, Olivias Hausarzt und gleichzeitig ein enger Freund, traut der tatkräftigen jungen Pflegerin nicht. Auch seine Arzthelferin Emma Simon, die ein Auge auf den attraktiven Witwer geworfen hat, ist von der neuen Frau im Leben ihres Schwarms ganz und gar nicht begeistert. Während sich Olivias Gesundheitszustand plötzlich verschlechtert und Madison mit Unterstützung ihrer Freundin Jessy, einer Ärztin, verzweifelt um deren Leben kämpft, beginnt Emma zu recherchieren. Sie stösst auf ein lange gehütetes Geheimnis in Madisons Leben, das diese alles kosten könnte - insbesondere ihre Beziehung zu John, der zum ersten Mal seit dem Tod seiner Frau wieder sein Herz für jemanden öffnet. Doch da hat Emma ihre Rechnung ohne Olivia gemacht.

Melodram, Deutschland, 2012
Regie: Helmut Metzger
Buch: Timo Berndt
Kamera: Meinolf Schmitz
Musik: Jens Fischer

Darsteller: Madison Carter - Fiona Coors, John Walker - Thomas Unger, Olivia Grant - Maresa Hörbiger, Dr. Harold Meyen - Günther Maria Halmer, Emma Simon - Sophie Wepper, Philipp Anderson - René Ifrah, Jessy - Melanie Blocksdorf, Chloé Walker - Lilly Liefers - u.a..
Screenshot: YouTube - Text: ZDF


Sonntag, 22. Januar 2012

Kein Wort zu Papa

Der ZDF-Sonntagsfilm

Dora Heldt 

Eigentlich will Christine (Susanne Gärtner) in Ruhe ausspannen, doch ihre lebenslustige Schwester Ines (Anne-Sophie Briest) will mit in den Urlaub. Da erreicht Christine der Hilferuf ihrer Freundin Marleen, ob sie vorübergehend ihre Pension auf Norderney führen könne. Da Papa Heinz (Lambert Hamel) ebenfalls gefährliche gemeinsame Urlaubspläne schmiedet, flüchten beide Schwestern schnell auf die Nordseeinsel. Dort angekommen bricht das Chaos aus, denn Christine und Ines - völlig unbeleckt im Führen einer Pension - sind auf sich allein gestellt. 
Der Grund für Heinz' Geschäftigkeit: Bei einer Routineuntersuchung hat er erfahren, dass er nur noch wenige Zeit zu leben hat. Dabei handelt es sich allerdings um eine Verwechslung. Doch bevor der Irrtum aufgeklärt werden kann, ist der von Selbstmitleid und Weltschmerz gezeichnete Heinz schon abgedampft. Er nimmt sich vor, seine "ihm verbleibende Zeit" mit seinen Lieben zu verbringen und das Leben noch einmal so richtig zu genießen. Zu Christines großem Schrecken reist Papa Heinz also mit Gattin Charlotte (Angelika Thomas) zu den Töchtern nach Norderney. Charlotte übernimmt in der Pensionsküche sofort das Regiment und das sehr zum Leidwesen der Gäste. Und dann interessieren sich Christine und Ines auch noch für denselben Mann, Christines Jugendliebe Tom (Christoph Grunert).
Nach dem gleichnamigen Roman von Dora Heldt - (Text & Cover: ZDF)

Deutschland 2012
Regie: Mark von Seydlitz
Drehbuch: Stefani Straka
Kamera: Christoph Cico Nicolaisen
Musik: Konstantin Wecker

Darsteller:

  • Christine - Susanne Gärtner
  • Ines - Anne-Sophie Briest
  • Heinz - Lambert Hamel
  • Charlotte - Angelika Thomas
  • Tom - Christoph Grunert
  • Kalli - Philipp Sonntag
  • Gisbert - Christoph Hagen Dittmann
  • Marleen - Rosa Enskat
  • Helga - Désirée Nick
  • Herr Truckenbrot - Alexander Held
  • - u.a.
Dieser Artikel wird am 27. Januar 2012 erscheinen.
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      Mittwoch, 4. Januar 2012

      Sommer der Erinnerung

      Inga Lindström - Sommer der Erinnerung


      Melodram, Deutschland/Österreich 2011
      Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
      Länge: 90 min
      Regie: Udo Witte
      Drehbuch: Michael Illner, Scarlett Kleint
      Kamera: Jochen Radermacher
      Musik: Christoph Zirngibl, Andreas Weidinger

      Darsteller: Anja Paerson - Denise Zich, Niklas Andersson - Ralf Bauer, Maria Löjdquist - Ursela Monn, Alexander Löjdquist - Jürgen Heinrich, Arnulf Svensson - Volker Lechtenbrink, Jessica Eklund - Julia Hartmann, Magnus Lenefors - Gerhard Olschewski, Gunnar Svahnström - Wolfgang Häntsch, Erik - Denis Petkovic, Kalle Andersson - Tom Hossbach - u.a.
      Text & Screenshot: ZDF 

      Weitere Infos unter: http://inga-lindstroem.blogspot.cz/2011/12/sommer-der-erinnerung.html 




      Sonntag, 4. Dezember 2011

      Frederiks Schuld

      Link zu "Frederiks Schuld" Inga Lindström

      Melodram, Deutschland 2011
      Regie: Udo Witte
      Buch: Christiane Sadlo
      Kamera: Jochen Radermacher
      Musik: Christoph Zirngibl

      Darsteller: Katerina - Michaela May, Frederik Hamsun - Christian Kohlund, Nele Lindberg - Anna Hausburg, Lasse Lundin - Axel Schreiber, Markus Boyson - Luk Pfaff, Hanna Sundvall - Erika Marozsan, Per Taller - Horst-Günter Marx, Marlene Stinshoff - Kathrin Spielvogel, Simon Mattern - John Friedmann, Stefan Sandersson - Bernd - Uwe Reppenhagen - u.a.

      Screenshot: ZDF

       

      Sonntag, 27. November 2011

      Die Samenhändlerin

      ZDF-Sonntagsfilm


      Württemberg, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die schwangere Wirtstochter Hannah Brettschneider hat ihre Münchener Heimat verlassen, um zu ihrer großen Liebe Helmut Kerner in die württembergische Kleinstadt Gönningen zu reisen. Als sie in dem protestantischen Städtchen am Fuße der Schwäbischen Alb eintrifft, erfährt sie, dass Helmut und seine Familie zur Elite der ansässigen Samenhändler gehören, die auf der ganzen Welt Variationen exklusivster Blumensamen verkauft.

      Eine weitere Nachricht trifft Hannah wie ein Schlag: Ihr Helmut ist schon seit Langem der schönen Seraphine Schwarz versprochen. Allen Widrigkeiten zum Trotz tritt sie Helmut gegenüber, denn schließlich ist es sein Kind, das sie erwartet. Ihr ungebrochener Glaube an die Liebe zu Helmut wird belohnt. Entgegen des ausdrücklichen Wunsches seiner Mutter Wilhelmine, die weiterhin Seraphine als Schwiegertochter sehen will, löst Helmut die Verlobung, steht zu Hannah und heiratet sie. Hannahs Traum vom Glück scheint erfüllt.

      Seraphine hingegen fühlt sich gedemütigt und verraten. Ihre Hoffnung auf ein besseres Leben scheint für immer begraben. Als verschmähte Braut des Kernersohns wird sie in Gönningen keinen Gemahl mehr finden. Diese tiefe Kränkung lässt sie einen teuflischen Plan schmieden. Noch am Tage der Hochzeit von Hannah und Helmut verführt sie dessen jüngeren Bruder Valentin und erzwingt die Heirat mit ihm. Von nun an muss Hannah mit Seraphine unter einem Dach leben. Sie ist dem Hass der intriganten Schwägerin ausgesetzt, deren ganzes Streben ist, Helmut zurückzugewinnen.

      Seraphine vernachlässigt Valentin und gefährdet bei der Geburt der kleinen Flora sogar Hannahs Leben. Sehr raffiniert gelingt es ihr, sich dabei unschuldig zu inszenieren und kann damit vor allem die Schwiegermutter einwickeln. Den einzigen Ausweg aus dieser unerträglichen Situation sieht Hannah darin, ein eigenes Heim zu beziehen. Doch das ist in der kleinen Gemeinde Gönningen nicht üblich, denn der erstgeborene Sohn hat den Hausstand der Familie zu übernehmen. Zudem fehlt das Geld. Noch gehören die profitablen Samenstriche den Schwiegereltern Kerner.

      So arbeitet sich Hannah zur Freude des Schwiegervaters in das Geschäft der Samenhändler ein und unterstützt Helmut, eigene Kunden zu gewinnen. Seraphine neidet Hannah ihre zunehmende Akzeptanz in den Reihen der Samenhändler. Um Helmut zu beeindrucken, aquarelliert sie jede einzelne Blüte, die aus den Blumensamen der Kerners erwachsen kann. So entsteht ein wunderschönes Büchlein nur für Helmut, das dem Verkauf der Samen förderlich sein wird.

      Die Erlösung aus der finanziellen Abhängigkeit naht, als ein lukrativer Samenstrich in Ungarn frei wird. Helmuts neueste Samenzüchtungen versprechen besondere Blumenfarben und Blütengrößen, mit denen dieser Samenstrich zu erobern wäre. Hannah soll zum ersten Mal mitreisen, und die Schwiegereltern passen auf die kleine Flora auf. Alles ist geregelt, als kurz vor der Abreise nach Budapest Helmut einen Jagdunfall erleidet und ihn eine schmerzhafte Fußverletzung zwingt, sich niederzulegen.

      Der ungarische Samenstrich scheint an einen anderen Samenhändler verloren. Hannah weiß, dass damit ihre und Helmuts Chance auf ein befreites Leben auf unbestimmte Zeit verschoben ist. In ihrer Verzweiflung entschließt sie sich, einen riskanten Schritt zu tun. Der enttäuschte Valentin hat die Heimat ohne seine Frau für immer verlassen, und Seraphines Verlangen nach Helmut ist längst zu einem Wahn geworden. Trotzdem lässt Hannah ihren verletzten Mann und ihre kleine Tochter Flora in der Obhut der Schwiegereltern zurück und bricht heimlich mit Helmuts umfangreichem Samenangebot nach Budapest auf.

      Hannah setzt wieder alles aufs Spiel und kämpft auf ihre Weise um die Liebe zu Helmut und für ihre Unabhängigkeit. Wohl wissend, dass Seraphine diese Chance nutzen wird, aber nichtsahnend, dass sie diesmal bis zum Äußersten gehen wird und Hannahs Leben auf dem Spiel steht.

      Nach dem gleichnamigen Roman von Petra Durst-Benning

      Regie: Michael Keusch
      Drehbuch: Barbara Piazza, Michael Keusch
      Kamera: Vecsernyés János
      Musik: Karim Sebastian Elias

      Darsteller:

      • Hannah Brettschneider - Henriette Richter-Röhl
      • Helmut Kerner - Nico Rogner
      • Gottlieb Kerner - Peter Sattmann
      • Wilhelmine Kerner - Gundi Ellert
      • Valentin Kerner - Constantin von Jascheroff
      • Seraphine Schwarz - Katharina Heyer
      • Else Schwarz - Tatjana Blacher
      • Pfarrer - Stefan Murr
      • - u.a.
      Text & Screenshot: ZDF
       

        Sonntag, 13. November 2011

        Therese geht fremd

        ZDF-Sonntagsfilm

        Der Professorin Therese Engel fällt es schwer, aus dem Berufsleben auszuscheiden. Doch sie tröstet sich mit der Aussicht, endlich mit ihrem Mann Heinz das nachholen zu können, was all die Jahre neben Elterndasein und Karriere zu kurz kam. Umso herber ist die Enttäuschung, als Heinz, erfolgreicher Orthopäde, sich plötzlich nicht mehr an die Abmachung hält, sondern weiterarbeiten möchte. Statt wie geplant den gemeinsamen Lebenstraum zu wagen, fährt Therese allein ins geliebte Tessin.

        Dort lernt sie unerwartet den deutlich jüngeren Stephan kennen, der sich als ihr ehemaliger Student ausgibt. Therese verliebt sich Hals über Kopf und verliert dabei nicht nur ihr Herz, sondern auch den Verstand. Stephans Aufmerksamkeit, seine Neugierde und Abenteuerlust, das Gefühl, lebendig zu sein, verleiten Therese zu einem Seitensprung, der das Leben von Therese und ihrer Familie kräftig durcheinanderwirbelt.

        Länge: 90 min
        Liebesfilm, Deutschland, 2011
        Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
        Regie: Berno Kürten
        Buch: Susanne Beck, Thomas Eifler, Berno Kürten
        Kamera: Konstantin Kröning
        Musik: Maurus Ronner
        Darsteller: Therese Engel - Christiane Hörbiger, Heinz Engel - Ulrich Pleitgen, Stephan Fürstenfeld - Thomas Sarbacher, Ina Engel - Judith Döker, Fee Neudecker - Fanny Stavjanik, Roland Reinders - Hubert Mulzer - u.a.
        Text & Screenshot: ZDF