Freitag, 16. Mai 2003

Die andere Eva




Utta Danella - Die andere Eva

Die "Männerwirtschaft" der Brüder Franz und Klaus Seebacher wird durch die Ankunft der hübschen Eve gehörig durcheinander gewirbelt. Eve behauptet, die Frau von Franz vor Jahren verstoßenem Sohn zu sein.
Die beiden Brüder sind erfreut über den unerwarteten Besuch - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Und auch das Herz des netten Landarztes Dr. Freese schlägt ein paar Takte schneller, als er der bezaubernden Eve zum ersten Mal gegenübersteht. Nur die Haushälterin Alma beobachtet die Herzensverwirrungen mit Skepsis und schreitet zur Tat ...
"Die andere Eva" ist ein ebenso humorvoller wie spannender Film, der mit einer hochkarätigen Besetzung aufwarten kann: Neben den TV-Lieblingen Günther Maria Halmer und Günther Schramm als ungleiches Bruderpaar brillieren Veronika Fitz, Sonsee Ahray Floethmann und Hansa Czypionka.

Deutschland 2003
Musik: Kambiz Giahi
Kamera: Jochen Radermacher
Autor: Utta Danella
Drehbuch: Gabriele Kister
Regie: Gloria Behrens

Darsteller: Evelyn "Eve" Seebacher - Sonsee Ahray Floethmann, Klaus Seebacher - Günther Maria Halmer, Franz Seebacher - Günther Schramm, Eva Maria Seebacher - Svenja Pages, Dr. Ulrich Freese - Hansa Czypionka, Alma Pfister - Veronika Fitz, Thomas Pfister - Gerd Fitz, Robert "Robby" Seebacher - Benjamin Hartinger, Marlene Freese - Katharina Klaffs, Schwester Helga - Billie Zöckler - u.a.

(Text & Cover: ARD)
Deutsche Erstausstrahlung: Fr 16.05.2003 Das Erste

Montag, 2. Dezember 2002

Spiel des Schicksals

Barbara Wood



OP-Schwester Lydia Harris wird in Los Angeles durch den verzweifelten Anruf ihrer Schwester Adele aus der Arbeit gerissen. Die Archäologin Adele ist seit längerem auf einem Ausgrabungsfeld in Mexiko tätig und durch einen besonderen Fund in Gefahr geraten. Aus Sicherheitsgründen schickt sie eine kostbare Maya-Maske an Lydia, die sich damit an einen Spezialisten wenden soll. Als Unbekannte Lydias Wohnung auf den Kopf stellen wird deutlich, dass Adele nicht umsonst in Panik geraten ist. Sofort reist Lydia aus Angst um ihre Schwester und gegen den Willen ihres Freundes Marc nach Mexiko. Adele ist jedoch wie vom Erdboden verschluckt. Bei ihren Nachforschungen lernt Lydia den Regierungsbeamten Ricardo Lapujade kennen, der sich als scheinbar hilfsbereit erweist, letztendlich aber Lydia als Köder missbraucht, um an Adele und Informationen zur Fundstätte zu gelangen. Marc lässt seinen Klinik-Job im Stich und reist seiner Freundin Lydia besorgt hinterher, um ihr bei der abenteuerlichen Suche nach ihrer Schwester zu helfen.


Abenteuerfilm, Deutschland 2002
Regie: Michael Steinke
Buch: Thomas Hernardi
Kamera: Dieter Sasse
Musik: Robert Schulte Hemming und Jens Langbein
Darsteller: Anja Kruse, Sky du Mont, Saskia Valencia, Helmut Zierl, Anne Moll, Karl Knaup, Karl-Heinz Knaup, Ulli Lothmanns, Arman und Elif Inci, Arman Inci, Mariella Ahrens.

Quelle: Amazon 

Sonntag, 10. November 2002

Spiel des Schicksals

Barbara Wood






"Spiel des Schicksals"
OP-Schwester  Lydia Harris wird in Los Angeles durch den verzweifelten Anruf ihrer  Schwester Adele aus der Arbeit gerissen. Die Archäologin Adele ist seit  längerem auf einem Ausgrabungsfeld in Mexico tätig und durch eine  besonderen Fund in Gefahr geraten. Aus Sicherheitsgründen schickt sie  eine kostbare Maya-Maske an Lydia, die sich damit an einen Spezialisten  wenden soll.

Produktionsjahr: 2002
Laufzeit: 86 Min.
Regie: Michael Steinke, Barbara Wood (Buch);

Darsteller: Anja Kruse - Lydia Harris, Sky Dumont - Ricardo Lapujade, Helmut Zierl - Marc Kellermann, Saskia Valencia - Adele Harris, Anne Moll - Schwester Jenny, Karl Knaup - Prof. Helitzer, Ulli Lothmanns - Prof. Halliburton, Mariella Ahrens - Marissa Lapujade

Quelle: Amazon 

Freitag, 5. April 2002

Die Hochzeit auf dem Lande




Utta Danella - Die Hochzeit auf dem Lande

Die Hochzeit der jungen Unternehmerstochter Martina mit dem erfolgreichen Springreiter Arndt Graf Solm-Weltingen steht kurz bevor. Martina freut sich darauf, sich mit ihrem Mann nach der Hochzeit einen lang gehegten Traum zu erfüllen und auf dem Lande Pferde zu züchten. Denn so gegensätzlich das Paar auch sein mag, die Liebe zu Pferden verbindet die temperamentvolle Pferdenärrin und den erfolgsverwöhnten Adeligen. Ein Tournierunfall des Grafen beendet jäh dessen Träume. Arndt möchte fortan vom Reitsport und von Pferden nichts mehr wissen. Er wird das Angebot seines zukünftigen Schwiegervaters annehmen und in das Familienunternehmen einsteigen.
Für Martina bricht eine Welt zusammen. Während ihr zukünftiger Mann sie einfach vor vollendete Tatsachen stellt, tritt der junge Student der Tiermedizin, Erik Wilcken in ihr Leben...

Deutschland 2002
Regie: Gloria Behrens
Drehbuch: Gabriele Kister, nach dem gleichnamigen Roman von Utta Danella
Musik: Kambiz Giahi

Darsteller: Martina Kilian - Lara-Joy Körner, Arndt Graf Solm-Weltingen - Mathieu Carrière, Erik Wilcken - Daniel Morgenroth, Dona Joanna Martinez - Gila von Weitershausen, Helen Kilian - Ilse Neubauer, Otto Kilian - Siegfried Rauch, William - Pierre Brice, Siggi - Stefan Reck, Dr. Peter Mosner - Michael Habeck, Gerald Karrer, Isolde Barth, Sepp Schauer - u.a.

(Text & Cover: ARD)
Deutsche Erstausstrahlung: Fr 05.04.2002 Das Erste

Samstag, 29. Dezember 2001

Der Blaue Vogel




Utta Danella - Der Blaue Vogel

Als kleines Kind muss Christine Kamphoven (Annett Renneberg) mit ansehen, wie ihr eifersüchtiger Vater Magnus (Gerd Silberbauer) die schwangere Mutter (Julia Haacke) und deren Liebhaber erschießt. Während der Vater deswegen hinter Gittern sitzt, wächst Christine auf dem ostholsteinischen Gut Breedenkamp ihres Großvaters Jon (Dietmar Schönherr) auf. Die junge Frau hat inzwischen ihr Examen in der Tasche und ist dabei, sich als baldige Nachfolgerin ihres Großvaters in die Geschäfte des Gestüts einzuarbeiten. Als der attraktive Oliver (Timothy Peach), Sohn des Nachbar-Gutsbesitzers Horst Jensen (Wolfgang Völz), sich in Christine verliebt, schreckt sie vor dessen brüsker Annäherung zurück. Eine vollkommen unerwartete Wendung nimmt Christines Leben, als sie von der Existenz ihrer jüngeren Halbschwester Mara (Alexandra Schiffer) erfährt, die lange Zeit in Italien lebte. Gegen den Willen des sturen Großvaters, der um nichts in der Welt an die Vergangenheit erinnert werden will, holt Christine die Halbschwester nach Breedenkamp. Die beiden sind bald unzertrennlich, was Christines bester Freundin Winnie (Jenny-Marie Muck) - die Enkelin der liebenswürdigen Haushälterin Telse (Eva Maria Bauer) -, schwer zu schaffen macht. In dem über 20 Jahre älteren Journalisten Julian Jablonka (Daniel Friedrich) erkennt Christine schließlich ihre erste große Liebe. Als die schüchterne Christine ihrem Herzen einen Stoß gibt, um Julian einen Überraschungsbesuch abzustatten, trifft sie ihn in einer eindeutigen Situation an - und das ausgerechnet mit Mara...

"Utta Danella - Der blaue Vogel" ist ein prachtvoll ausgestattetes und gefühlvoll inszeniertes, großes Familienepos nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Utta Danella. Die Hauptrollen in dem visuell reizvoll inszenierten Zweiteiler sind hervorragend besetzt mit Annett Renneberg ("Maja"; "Donna Leon: Vendetta"; "Die Musterknaben"), Gerd Silberbauer ("Klinik unter Palmen"; "Da wo die Berge sind"), Wolfgang Völz ("Raumpatrouille Orion"; "Meister Eder und sein Pumuckl") und Dietmar Schönherr ("Raumpatrouille Orion"; "Bin ich schön?").

Deutschland 2001
Regie: Dietmar Klein
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein
Kamera: Thomas Etzold
Drehbuch: Christiane Sadlo

Darsteller: Christine Kamphoven - Annett Renneberg, Jon Kamphoven - Dietmar Schönherr, Winnie Henning - Jenny-Marie Muck, Mara Kamphoven - Alexandra Schiffer, Gerhard Ehlers - Oliver Bootz, Oliver Jensen - Timothy Peach, Julian Jablonka - Daniel Friedrich, Telse Henning - Eva Maria Bauer, Magnus Kamphoven - Gerd Silberbauer, Friedrich Bruhns - Rüdiger Kuhlbrodt, Horst Jensen - Wolfgang Völz - u.a.

(Text & Cover: ARD)
Deutsche Erstausstrahlung: Sa 29.12.2001 Das Erste

Samstag, 20. Januar 2001

Sehnsucht nach Sandin


Hubertus von Saatlow lebt seit dem Unfalltod seiner Eltern in einer von tiefer Sympathie getragenen "Wohngemeinschaft" mit seinem Großvater "Hupa". Anders als der alte Graf hat der junge Adlige mit der abenteuerlichen 500-jährigen Geschichte seines Geschlechts abgeschlossen. Hubertus plant seine Verlobung mit der Modedesignerin Veronika und hofft auf eine Karriere in der Wirtschaft. Doch seine neue Aufgabe bei dem Konzern VMG Global wirft ihn aus dem Gleis.
Der Firmenchef Walter Berentzen (Hans Teuscher) ist auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie für ein Schulungszentrum und schickt Hubertus (Christian Kahrmann) nach Mecklenburg-Vorpommern. Dort stolpert der Letzte derer von Saatlow buchstäblich in seine adlige Vergangenheit hinein.
Das malerische, an einem See gelegene Schloss Sandin war nach Kriegsende enteignet worden - ein traumatisches Erlebnis für Hubertus' Großvater (Günther Schramm) - und steht jetzt zum Verkauf. Obwohl sie aus eigenen Mitteln nur die Hälfte des Preises aufbieten können, entschließen sich die Saatlows, Sandin wieder in ihren Besitz zu bringen. Kompliziert wird die Angelegenheit dadurch, dass Hubertus sich zunehmend zu seiner schönen, auf charmante Art schusseligen Kollegin Anne Berentzen (Alexandra Kamp) hingezogen fühlt. Anne scheint, anders als die mondäne Veronika (Katja Woywood), Hubertus' Traum von einem Neubeginn in den geschichtsträchtigen Mauern zu teilen, und plant mit ihm ein modernes Erholungszentrum auf Sandin. Doch die junge Frau ist nicht die, die sie zu sein vorgibt.

Spielfilm Deutschland 2001

Regie: Karin Hercher
Drehbuch: Astrid Meyer-Gossler
Musik: Hans Günter Wagener
Kamera: Michael Faust

Darsteller: Christian Kahrmann - Hubertus Graf von Saatlow, Alexandra Kamp - Anne Behrens, Günther Schramm - Graf Hubertus Friedrich, "Hupa", Rolf Illig - Friedrich Lütjohann, Katja Woywood - Veronika von Hitzfeld, Hans Teuscher - Walter Berentzen, Christian von Richthofen - Johann Graf von Block u.a.

Gedreht wurde im August/September 2001 in Hamburg, auf Schloss Bothmer (Schloss Sandin) und Schlossgut Hasselburg (Sophienthal). Das Schloss Bothmer befindet sich in Klütz in Mecklenburg-Vorpommern, das Schlossgut Hasselburg in Neustadt/Holstein.

Foto: ARD

Freitag, 10. November 2000

Der schwarze Spiegel

Utta Danella - Der schwarze Spiegel


Der verwitwete Unternehmer Karl Ravinski (Peter Bongartz) will die Zukunft seiner Küchenmöbelfabrik durch die Fusion mit einer mallorquinischen Firma sichern. Auf der Insel wird er von dem Makler Freiberg (Nicolas Lansky) hingehalten, während ihn die attraktive Assistentin Cora Talheim (Sonja Kirchberger) sehr zuvorkommend umsorgt. Ravinskis ungutes Gefühl bestätigt sich, als sie ihm gesteht, dass sie für den Betrüger Freiberg nur den Lockvogel gespielt habe. Der Unternehmer ist jedoch von Coras Courage und ihrem Charme so angetan, dass er sich Hals über Kopf in sie verliebt. Es stört ihn auch nicht, dass sie sich als Callgirl entpuppt.

Zurück in München, lässt er nichts unversucht, um sie zu einem Wiedersehen zu überreden. Cora reagiert darauf sehr kühl, denn ihr Job hat sie sehr misstrauisch gegenüber den Männern und der Liebe gemacht. Erst als sie spürt, dass Ravinski es wirklich ernst meint, nimmt sie seinen spontanen Heiratsantrag an. Damit stößt Ravinski seine Kinder vor den Kopf. Beim Familientreffen bekommt die nicht standesgemäße Cora die eisige Verachtung seiner Tochter Hella (Julia Haacke) und ihres Mannes Jochen (Eckhard Preuß), Ravinskis Prokuristen, zu spüren. Auch Felix (Florian Fitz), der noch unter einem Drogenentzug leidet, und dessen Frau Elsa (Mira Gittner) sowie die beiden Hausangestellten Rosine (Heidy Forster) und Paul (Toni Berger) lehnen Cora ab. Nur Ravinskis Lieblingstochter, die burschikose Irene (Marita Marschall), schätzt Coras Wagemut und freundet sich mit ihr an.

Noch bevor Cora die Gelegenheit hat, sich mit der feindlichen Umgebung zu arrangieren, stirbt ihr geliebter Karl plötzlich an Herzversagen. Nun brechen die Konflikte hinter der heilen Fassade der erfolgreichen Familie offen aus. Hella und Jochen sorgen sich nur um ihr Erbteil. Der todkranke Felix bedroht Cora. Er weiß nicht, wohin er mit der schwangeren Elsa gehen soll, wenn Cora das ererbte Herrenhaus verkauft, um alles hinter sich zu lassen. Auch Rosine und Paul blicken in eine unsichere Zukunft. Während eines Ausritts mit Irene entgeht Cora nur knapp einem Mordanschlag. Kommissar Graf (Michele Oliveri) stößt bei den Ermittlungen auf düstere Geheimnisse und erhält unverhofft gleich zwei Mordgeständnisse – aber auch einen guten Grund, um trotzdem niemanden festzunehmen.

Mit über 50 Millionen Romanexemplaren schrieb die in München lebende Autorin Utta Danella (auch unter ihrem Pseudonym Sylvia Groth bekannt) das auflagenstärkste Oeuvre der deutschen Gegenwartsliteratur. Seit ihrem Debüt "Alle Sterne vom Himmel" (1956) sind es vor allem anspruchsvoll arrangierte Familiendramen aus gehobenen Kreisen, mit denen sie sich ihren Ruf als präzise Beobachterin und spannende Erzählerin erwarb. 1999 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Dem Drehbuchautor Rainer Boldt ("Nicht von schlechten Eltern", "Der Richter und das Mädchen") gelang eine sorgfältige und spannende Adaption, die auch für die beiden Hauptdarsteller eine Herausforderung war.

Spielfilm Deutschland 2000
Musik: Siggi Müller
Kamera: Peter Ambach
Buch: Rainer Boldt
Regie: Rainer Boldt

Darsteller: Cora Talheim - Sonja Kirchberger, Karl Ravinski - Peter Bongartz, Irene Ravinski - Marita Marschall, Hella Ravinski - Julia Haacke, Felix Ravinski - Florian Fitz, Jochen - Eckhard Preuß, Elsa - Mira Gittner, Rosine - Heidy Forster, Paul - Toni Berger - u.a.
Text & Screenshot: Das Erste